Ausstellungen

2016

Kunstraum Anakoluth, Köln

2015

Kunstraum Anakoluth, Köln
Wallstraßengalerie Mönchengladbach
Galerie Ostendorff, Münster
Galerie Holzhauer Hamburg

2014

Affordable Art Fair mit Galerie Holzhauer Hamburg
Kunstraum Anakoluth, Köln
Kunstraum Fliessau

2013

Art Karlsruhe mit Galerie Holbein 4
Galerie Holzhauer Hamburg
Galerie Kunstück, Oldenburg
Wagnerkunstmanagement, Hamburg
Affordable Art Fair Hamburg mit Galerie Holzhauer Hamburg

2012

Galerie Holbein4, Hannover
Affordable Art Fair Hamburg mit Galerie Holzhauer Hamburg
Städtische Galerie Norderstedt

2011

Galerie Kunstück, Oldenburg

2010

Galerie Dr. Margit Lurz, Gauting, München
Kunstverein Kehdingen
Galerie Holzhauer Hamburg
Wagnerkunstmanagement, Hamburg
Galerie Holbein4, Hannover

2009

Werkstätten Hellerau
Galerie Sybille Nütt, Dresden
Studiogalerie Busse, Worpswede
Städtische Galerie Lehrte, Alte Schlosserei

2008

Galerie Sybille Nütt, Dresden
Fine-Art Deichtorhalle, Hamburg, Galerie Holzhauer

2007

Fine-Art Deichtorhalle, Hamburg, Galerie Holzhauer
Nord Art 07, Kunst in der Carlshütte, Rendsburg
Wagnerkunstmanagement, Hamburg
Kunstverein Achim

2006

CCH, Hannover

2005

Galerie Holzhauer Hamburg
Wallstraßengalerie, Mönchengladbach

2004

Galerie [box]² Hannover
Schloss Reinbek, Schleswig-Holstein
Schloss Hundisburg, Sachsen Anhalt

2003

Kubus, Hannover
Kunstraum Farmsen, Hamburg

2002

Schloss Landestrost, Kunstverein Neustadt
Galerie Kolbien, Garbsen

2001

Kunstverein Gehrden
Galerie im Tiedthof, Hannover

2000

XII. Biennale Rzeby, Poznan

1999

Haus am Köllnischen Park, Berlin
Kubus, Hannover

Texte

Meinen künstlerischen Weg prägen Gedanken und Emotionen, Erlebnisse, sowie Erfahrungen. Zeichnungen und Modelle bilden die Basis für die Auseinandersetzung im Atelier, wo massive »Rohlinge« aus Holz einschneidend entscheidend bearbeitet werden.

Meine bildnerischen Formulierungen scheinen einem architek- tonischen Prinzip zu folgen. Sie verzichten auf Monumentalität, emanzipieren sich von Analogien. Das Holz, »die Mutter der Natur« (C. Andre), trägt die Komposition, öffnet und lenkt den künst- lerischen Diskurs unter meiner Regie. Energie und Konzentration fließen in den vielschichtigen Prozess: Abstraktes reibt sich an Abbildhaftem, Tektonisches an Narrativem, Reduktion an Leich- tigkeit und Spiel. Eine Bewegung, andauernd, nicht spektakulär, mit immer neuen Fragen und Impulsen.


ANGELIKA SALFELD. Kunstverein Gehrden

Kunstobjekte entstehen im individuellen Lebensraum eines Künstlers, eingebettet in gewachsenen Strukturen eines sich verändernden Umfeldes und bauen vielschichtige Verbindungen und Beziehungen zum Betrachter auf.

Künstler und Betrachter verknüpfen sich und lassen neue Standpunkte dem Objekt gegenüber entstehen. Dieses Entstehungsfeld ist nicht frei und steril von Einflüssen. Ausstellungsräume sind daher wichtige Träger dieses oft unbewussten Prozesses, sie beeinflussen, verändern Aussagen und Wirkungen. Sie haben die schwierige und entscheidende Aufgabe, die so entstandene Kunst aus der Isolation des Ateliers an einen lebendigen Standort zurückzusetzen. Mathias Kadolphs Arbeiten sind nicht für einen bestimmten Ort entstanden, vielmehr für eine Fülle von Möglichkeiten der Begegnung, der Räumlichkeiten und der Gedanklichen.

Die oft aus quaderförmigen Holzblöcken gesägten Formen überzeugen durch ihre Größe und die trutzige, aufgebrochene Eigenart des Werk- stoffes. Die gewachsene Holzstruktur scheint Geschichte und lebendige Gegenwart freizugeben. Stille, Ruhe aber auch Kraft und Stärke werden in den Skulpturen von Mathias Kadolph in einfacher und klarer Sprache genannt.


SYBILLE NÜTT. Galeristin Dresden

In Ihrer Gestaltung wirken viele Werke auf den ersten Blick ob ihrer Wuchtigkeit und Masse wie unumstößliche Tatsachen, wie Gesetzmäßigkeiten. Aber schaut man einen Augenblick länger, sieht man die Bewegung, diesen eigentlich nicht in Worte zu fassenden Prozess der Übergänge, der Zwischenzustände.

Hier verändert sich ein Zustand in einen anderen und man weiß noch nicht, wie dieser andere aussehen wird. Und so wohnt in den klaren Formen die Wandelbarkeit derselben. Oder um mit Kant zu sprechen: Das einzig Beständige ist die Veränderung.


JÖRG WORAT. Neue Presse

Hannover Die Sprache von Kadolph ist schnörkellos, norddeutsch, nüchtern, klar und überzeugend.